11.02.2012
Welche Kriterien muss ein Snowpark eigentlich erfüllen um mit dem Prädikat „sehr gut“ benotet zu werden? Da wäre zuerst einmal natürlich eine abwechslungsreiche Auswahl an sicheren und stets bestens präparierten Obstacles, sowie variantenreiche und flowige Lines für jedes Riding Level, eine optimale Liftanbindung für eine maximale Anzahl an Runs und dazu ein schönes Bergpanorama für atemberaubende Film- und Fotoaufnahmen wäre auch nicht schlecht. Noch nicht gefunden? Dann warst du wohl noch nie im STANTON PARK.
Es ist ein sonniger Tag Anfang Februar 2012, STANTON Parkdesigner Rene Friedl zieht eine Line durch „seinen“ frisch fertiggestellten Park, und kommt mit einem Lächeln im Gesicht zurück. Warum? „Weils einfach Spaß macht!“ Nach den schwierigen Aufbauphasen (zuerst der viele Neuschnee, dann die Kälte) präsentiert sich der STANTON PARK am Rendl nun endlich in seiner ganzen Schönheit. Angefangen vom QParkour auf der linken Seite des Parkareals, wo eine Wellenbahn und mehrere Steilkurven für alle Freestyle Anfänger und Boarder-/Skicross Fans wartet, über die Beginner- und Medium Line bis hin zur Pro Line mit ihren mächtigen Kickern, kommt hier kein Shredhead zu kurz.
Parkdesigner Rene Friedl erzählt uns mehr zu „seinem“ Projekt, was den STANTON PARK so einzigartig macht und warum man im Park hin und wieder sogar mit der Sonde arbeiten muss.
Hallo Rene! Du bist seit dieser Saison Parkdesigner im STANTON PARK – Was hat sich heuer gegenüber den letzten Jahren verändert?
Das Gelände im Park wurde durch Erdarbeiten weiter optimiert, wir haben einen Beginner-Hügel mehr und auch zwei neue Features dazubekommen. Neu ist vor allem auch die Positionierung einzelner Obstacles, was nur aufgrund des vielen Neuschnees möglich war und somit noch flowigere Lines verspricht.
Was macht nun deiner Meinung nach den STANTON PARK so besonders, was sind die speziellen Eigenschaften des Parks?
Als erstes wäre das ganz eindeutig mal die optimale Lage. Innerhalb von 8 Minuten bist du vom Tal mit der Rendlbahn am Berg und kannst von dort direkt in den Park einfahren. Vom Rendl Beach mit seiner Sonnenterasse hat man einen grandiosen Ausblick und schaut wie in einer Arena auf den Park hinunter. Dazu kommt dann natürlich auch noch der Parklift, der genauso lang ist wie der Park selbst und somit zahlreiche Runs in kurzer Zeit ermöglicht.
Wo holst du dir eigentlich deine Inspiration für deinen Job als Parkdesigner? Bist du oft in anderen Parks unterwegs und schaust du dir Features von Kollegen ab?
Meine Inspiration hol ich mir eigentlich zum Großteil von Mutter Natur selbst, von Freunden und natürlich von allen Parkbesuchern direkt. Inspiration kommt wenn man etwas gerne macht. Aber natürlich bin ich auch in anderen Parks unterwegs und schau mir an was die Kollegen so alles aufbauen.
Du bist ja selbst ein leidenschaftlicher Shredder - Wie oft kommt man als Parkdesigner eigentlich dazu selbst den Park zu rocken?
Natürlich muss man das was man baut auch ausprobieren, so lange man noch kann :) Die Zeit für den ein oder anderen Run ist dann schon da.
Zum Schluss: Was war in der heurigen Saison bis jetzt das witzigste, aufregendste oder peinlichste Erlebnis im Park?
Also als wir nach den starken Schneefällen mit der Sonde wie bei einer Lawinenverschüttung, unsere Obstacles in 1.5 Meter tiefen Powder suchen mussten, war sowohl witzig, aufregend, peinlich und mühsam!
Lust bekommen den STANTON PARK selbst auszustesten? Dann schau einfach vobei!
Davor kannst du dir ja noch die neusten Clips und Pics reinziehen:
